AMOS soziale Hilfen gGmbH
ist ein gemeinnütziger Träger, der soziale Unterstützung für Ratsuchende und Benachteiligte in Berlin und Cottbus anbietet.
Seit der Gründung 1992 konnte der AMOS vielen Obdachlosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen nicht nur Unterkunft, sondern auch Hilfe bei der Wiedererrichtung einer eigenständigen Lebensstruktur geben. Der angeschlossene Zweckbetrieb FAMOS  (Renovierungs- und Trockenbauarbeiten, Reinigungsservice) trägt mit seinem Service-Programm maßgeblich dazu bei, dass die Rückkehr in ein tätiges und selbstbestimmtes Leben möglich wird.

Wir bieten die Leistungstypen „Betreutes Einzelwohnen (BEW)“ sowie „Wohnungserhalt und Wohnungserlangung (WuW)“ gem. §§67ff. SGB XII und „Ambulant Betreutes Wohnen“ gem. §§53 SGB XII an. In den Hilfeformen ergeben sich unter anderem Schnittstellen zu den Bereichen Sucht und Straffälligkeit, weshalb wir neben der Unterstützung einer diesbezüglichen fachlichen Spezifizierung unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch die Kooperation und den Austausch zu Suchthilfeeinrichtungen und Justizvollzugsanstalten pflegen.

AMOS soziale Hilfen gGmbH ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Leitbild der AMOS soziale Hilfen gGmbH

Was betrachten wir als unseren gemeinsamen Auftrag?

AMOS soziale Hilfen gGmbH möchte auf die Probleme der sozialen Ausgrenzung aufmerksam machen und die Interessen der betroffenen Menschen vertreten.

Wir wollen erreichen, dass weniger Menschen 
Arbeitslos, Mittellos, Obdachlos, Sozial ausgegrenzt sind.

Was sind die wesentlichen Aufgaben und Ziele unseres Vereins?

  •  ratsuchende Menschen zur Selbsthilfe und Selbständigkeit motivieren
  •  uns durch bedarfsgerechte Angebote innovativ den veränderten gesellschaftlichen Ansprüchen stellen
  •  mit anderen sozialen Trägern und Wirtschaftsunternehmen vernetzen und kooperieren

Welche Werte und Prinzipien sollen unser Handeln leiten?

  • Empathie, Wertschätzung, Akzeptanz gegenüber Hilfesuchenden sowie Kolleginnen und Kollegen
  • Fördern und Fordern als Basis der Betreuungsarbeit
  • Vermittlung des Grundsatzes einer konsequenten Ablehnung von Gewalt
  • Sicherung einer konstant hochwertigen Sozialarbeit durch Qualitätsmanagement sowie Weiterbildung und Förderung der Mitarbeiterschaft
  • persönliche und fachliche Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördernd einzusetzen, regelmäßiger Austausch, gegenseitige Hilfe
  • nachvollziehbare Dokumentation der Arbeit
  • ressourcensparsam arbeiten
Interkulturelle Öffnung 

Da 
AMOS soziale Hilfen gGmbH auf die kulturelle Vielfalt in Kreuzberg sowie insgesamt in Berlin angemessen reagieren möchte, bemühen wir uns um eine kulturelle Öffnung. So versuchen wir den unterschiedlichen Bedürfnissen von Hilfebedürftigen ohne bzw. mit wenig Deutschkenntnissen gerecht zu werden. Insbesondere haben wir aufgrund der kulturellen Vielfalt in unserem Betreuerteam die Möglichkeit, mit Hilfesuchenden in den Sprachen bosnisch, serbokroatisch und englisch zu kommunizieren und Hilfsangebote zu unterbreiten. Hiermit hoffen wir der Ausgrenzung anderer Kulturen entgegenzuwirken, Zugangsbarrieren abzubauen und allen wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen gleichberechtigt Zugang zu unserem Hilfsangebot zu ermöglichen.

Qualitätsmanagement der AMOS soziale Hilfen gGmbH

Die AMOS soziale Hilfen gGmbH wird sich im Rahmen eines Qualitätsmanagements (QM) nach DIN EN ISO 9001 qualifizieren und zertifizieren lassen.

Geschichte der AMOS soziale Hilfen gGmbH


Der alttestamentarische Prophet Amos erhob bereits in der Mitte des 8.Jahrhunderts v.Chr. lautstark seine Stimme, um auf soziale sowie religiöse Ungerechtigkeiten hinzuweisen. In seiner biblischen Übersetzung ist der Name des Propheten für den AMOS Programm:
"Gott trägt"

Die Gründer des Trägers, Gesellschafter, Mitarbeiter und Unterstützer wollen mit ihrem Engagement, ihren vielfältigen Talenten sowie fundierter sozialpädagogischer Fachkompetenz verantwortungsvoll und unterstützend "tragen", damit weniger Menschen arbeitslos, mittellos, obdachlos oder sozial ausgegrenzt sind.